

Ein Buch über das Leben – und alles dazwischen.
Kalender: voll. Seele: leer. Ich funktioniere. Immer. Im Job. In Beziehungen. Im System. Bis ich eines Tages keine Luft mehr bekomme. Ein paar Minuten später stolpere ich mit einem großen Koffer und Flipflops in die Notaufnahme – und damit in ein Leben, das nicht mehr zu mir gehört und mir eine Frage nach der anderen stellt. Auf der Suche nach Antworten begebe ich mich auf eine Reise. Und komme schließlich dort an, wo alles Sinn ergibt: bei mir selbst. Ohne Perücke, ohne Filt
2 Min. Lesezeit


Die Freiheit des Unbeeindrucktseins.
Ein Tisch, ein Stuhl, eine Decke, eine Tasse Kaffee, ein gut belegtes Brot, eine Kerze, eine Aussicht. Kein Briefkasten, keine Termine, keine Menschen, kein Job, keinen Eindruck machen müssen, keine Erwartungen, kein Make-up und Klamotten, die alles erfüllen dürfen, außer gut auszusehen. Ich sitze vor meinem Camper irgendwo im Nirgendwo. Ein paar Quadratmeter, meine dreckigen Füße im Gras und erstaunlich wenig zu tun. Ein Gefühl, an das ich mich erst mal gewöhnen musste – auc
6 Min. Lesezeit


Das Problem heißt Rettung.
Erst bringt man das Haus zum Brennen. Dann kommt man mit dem Feuerlöscher. Und während alle erleichtert applaudieren, fragt keiner mehr, wer eigentlich die Bude angezündet hat. Willkommen in Europa. Wir haben Probleme. Anstrengend viele. Migration, Gewalt, politische Radikalisierung, wirtschaftliche Unsicherheit, Armut, Kriege, Krisen. Überall brennt irgendwas. Und während wir versuchen, das lodernde Konstrukt irgendwie zusammenzuhalten, steht doch eigentlich schon jemand mit
4 Min. Lesezeit






