

Ein Buch über das Leben – und alles dazwischen.
Kalender: voll. Seele: leer. Ich funktioniere. Immer. Im Job. In Beziehungen. Im System. Bis ich eines Tages keine Luft mehr bekomme. Ein paar Minuten später stolpere ich mit einem großen Koffer und Flipflops in die Notaufnahme – und damit in ein Leben, das nicht mehr zu mir gehört und mir eine Frage nach der anderen stellt. Auf der Suche nach Antworten begebe ich mich auf eine Reise. Und komme schließlich dort an, wo alles Sinn ergibt: bei mir selbst. Ohne Perücke, ohne Filt
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Jerks, Bitches und Andere.
Freitagabend. Ich habe bei einem Abendessen mit Freunden zugesagt. Den Grund dieser Veranstaltung habe ich vergessen, den Abend aber nicht. Leider. Deshalb schreibe ich ihn jetzt auf, damit er endlich meinen Kopf verlässt. Die Wahl des Restaurants für dieses Event fällt auf eine Bude, bei der man glaubt, allen Beteiligten gerecht zu werden. Es gibt was für Veganer, Matcha, Chai, Lillet, fancy Burger, Bowls, Schön-dass-du-da-bist-Schilder und Diverse. Ich habe mein Leben mittl
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Road to Nowhere.
Ich sitze im Straßenverkehrsamt und starre an die Wand. Wo soll man da auch sonst hingucken? In all unseren Ämtern herrscht eine so beklemmende Stimmung, als hätte man etwas verbrochen, dabei will ich nur ein Auto anmelden. Eigentlich seltsam – “das Auto“ – des Deutschen Liebstes und Wertvollstes. Wir stecken Unsummen an Kohle und Liebe in diese Dinger, und dann sitzt man plötzlich im Straßenverkehrsamt – end of story. Aber der Reihe nach, so wie es sich in Deutschland gehört
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