

Ein Buch über das Leben – und alles dazwischen.
Kalender: voll. Seele: leer. Ich funktioniere. Immer. Im Job. In Beziehungen. Im System. Bis ich eines Tages keine Luft mehr bekomme. Ein paar Minuten später stolpere ich mit einem großen Koffer und Flipflops in die Notaufnahme – und damit in ein Leben, das nicht mehr zu mir gehört und mir eine Frage nach der anderen stellt. Auf der Suche nach Antworten begebe ich mich auf eine Reise. Und komme schließlich dort an, wo alles Sinn ergibt: bei mir selbst. Ohne Perücke, ohne Filt
2 Min. Lesezeit


Die höflichste Absage meines Lebens.
Möchten Sie wirklich keine weiteren Informationen mehr von uns erhalten? Nein. Sind Sie sich ganz sicher? Ja. Möchten Sie Ihre Entscheidung nicht noch einmal überdenken? Nein. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie möglicherweise etwas verpassen. Ja, ist mir bewusst. Möchten Sie wirklich endgültig fortfahren? Ja Mann. Kein Abo mehr für mich. Ich habe eine weitere Chemotherapie abgelehnt. Was werde ich denn verpassen? Leere? Schmerzen? Tabletten? Übelkeit? Erschöpfung? S
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Die Freiheit des Unbeeindrucktseins.
Ein Tisch, ein Stuhl, eine Decke, eine Tasse Kaffee, ein gut belegtes Brot, eine Kerze, eine Aussicht. Kein Briefkasten, keine Termine, keine Menschen, kein Job, keinen Eindruck machen müssen, keine Erwartungen, kein Make-up und Klamotten, die alles erfüllen dürfen, außer gut auszusehen. Ich sitze vor meinem Camper irgendwo im Nirgendwo. Ein paar Quadratmeter, meine dreckigen Füße im Gras und erstaunlich wenig zu tun. Ein Gefühl, an das ich mich erst mal gewöhnen musste – auc
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